Samstag, 23. Oktober 2010

Vielen Dank, auf Wiedersehen!

Das wars! Hier ist Schluss, Feierabend, aus die Maus, Ende Gelände, aus die Maus!

Ab sofort findet ihr meine Blogeinträge und noch einiges mehr auf meiner eigenen Homepage:


Ich freu mich Dich dort zu sehen!

Dienstag, 5. Oktober 2010

Mittelrheinbrücke nicht kaputt reden!

Vor wenigen Tagen hatte ich die Ehre in St. Goar an einer Konferenz des Werkbundes zur Mittelrheinbrücke teilzunehmen. Ich muss sagen die Veranstaltung war gut vorbereitet, gut organisiert und die Staatssekretäre Siegfried Englert und Walter Schumacher haben gemeinsam mit unserem Landrat Günter Kern hervorragende, der Sache dienliche und angemessene Eingangsreferate gehalten. Als dann aber die anwesenden Brückengegner anfingen sich über unsere Region auszulassen, da stellten sich mir schon die Nackenhaare. Kein Gegner wohnt vor Ort! Kein Gegner kennt die Probleme vor Ort! Und kein Gegner konnte irgendwelche neuen Argumente gegen die Brücke vorbringen!
Die Studie der RWTH in Aachen wurde von den Anwesenden durchweg positiv bewertet. Lediglich der Fürst Sayn-Wittgenstein hat Kritik geäußert und in erschreckender Weise gezeigt, dass er von den Brückenplänen und der Region leider nicht viel weiß. Wer behauptet Verkehr vom Westerwald würde ausgerechnet bei St. Goarshausen den Rhein queren und nicht die bestens ausgebauten Autobahnbrücken bei Koblenz benutzen, der scheint sich wohl wenig bis gar nicht mit der Problematik der fehlenden Rheinbrücke zu befassen. Weiter erklärte er, dass der Tourismus in der Region durch die Brücke leiden würde. Aber warum sprechen sich denn so viele qualitativ hochwertige Tourismusbetriebe für die Brücke aus? Weil sie durch eine bessere Vernetzung neue Impuls für das Tal erwarten! Genau so die Grüne Evelin Lemke, die sich in an Auslegungen des Unesco-Beschlusses abarbeitet, statt sich ernsthaft mit fairen Entwicklungschancen des Welterbegebietes auseinanderzusetzen.

Liebe Brückengegner Sayn-Wittgenstein, Lemke und wie sie alle heißen, verzerren sie nicht die Tatsachen! Leider höre ich seit Jahren von ihnen immer die gleichen Argumente. Stattdessen liefern Gutachten und Umfragen immer wieder neue Argumente für die Mittelrheinbrücke. Vor Ort spricht man jeden Tag häufiger darüber wann denn endlich die Brücke kommt, als ich sie in den letzten Jahren vor Ort gesehen habe. Ich lade Sie alle ein bei uns zu wohnen und die Probleme der Menschen kennenzulernen. Leer stehende Häuser und Wohnungen haben wir nämlich im Überfluss!

Freitag, 24. September 2010

Wasser weich machen!

Seit ich mich an Einwohnerversammlungen in Nochern erinnern kann war das Thema Wasser der absolute Höhepunkt jeder Versammlung und es wurde auch schon mal sehr heftig gestritten. Doch nach vielen Diskussionen und vielen Beschwerden der Nocherner an die Werksleitung zeichnet sich nun endlich eine Lösung des Problems ab. Nochern leidet seit einigen Jahren massiv unter Kalk im Wasser. Eigentlich nichts schlimmes, ist Calcium doch gesund für den Körper. Problematisch wirds nur dann, wenn der Kalk massiv ausfällt und so Leitungen und Geräte in den Haushalten zusetzt und zerstört. Da war man natürlich zu Recht sauer auf die Werke! Jetzt soll aber eine Lösung kommen, mit der die Härteproblematik angeschwächt werden soll.
Hier eine Pressemeldung zu dem Thema:
Landesunterstützung für Wasserversorgung in VG Loreley

In einem Gespräch informierte der Landtagsabgeordnete David Langner Vertreter der SPD- Loreley um Verbandsgemeinderatsmitglied Carsten Göller und Werksausschussmitglied Günter Strack über eine Landesunterstützung für wasserwirtschaftliche Maßnahmen in der Verbandsgemeinde Loreley. Zur langfristigen Sicherstellung der Wasserversorgung in der VG Loreley ist es erforderlich überörtliche Verbundsysteme in der Mittel- und Südgruppe zu schaffen.Für den Bau von Verbindungsleitungen erhält die Verbandsgemeinde Loreley 448.000 Euro Darlehen aus dem Zinszuschussprogramm des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz. Das Zinszuschussprogramm ermöglicht der Verbandsgemeinde ein zinsloses Darlehen, indem die für den Kredit anfallenden Zinsen vom Land getragen werden. Mit dem Geld werden Maßnahmen in Nochern, Weyer und Dörscheid unterstützt. In Weyer und Nochern soll mit Hilfe einer Verbindungsleitung die Versorgungssicherheit und die Wasserqualität verbessert werden. „Außerdem soll diese Maßnahmen beim Wasserhärtenproblem in Nochern Abhilfe schaffen. Ein Punkt, der schon für viel Unmut in Nochern gesorgt hat“, so Göller im Gespräch. Künftig wird die Wasserhärte bei ca. 12° dH angesiedelt sein, momentan liegt diese bei ca. 20 ° dH. Mit den Arbeiten wird in Kürze begonnen. Die Umstellung der Versorgung soll dann im Frühjahr 2011 erfolgen. Dörscheid wird bislang über einen Tiefbrunnen versorgt. Mit dem Bau einer Verbindungsleitung Dörscheid- Weisel- Bornich soll auch hier die Versorgung, auch bei Ausfall einzelner Anlagen, sichergestellt werden. Die Ausschreibung für das Vorhaben läuft und somit sind die Vorbereitungen der Baumaßnahmen auf den Weg gebracht.

Mittwoch, 1. September 2010

L 338 wird Teststrecke

Das war mal eine interessante Antwort, die ich von unserem Landrat Günter Kern erhalten habe. Die L 388 zwischen Bornich und Weisel wird in den kommenden zwei Jahren eine Teststrecke! Sicherlich haben einige bemerkt, dass der Zustand der Straße immer mieser wurde und erfreulicherweise hat der LBM Abhilfe geschaffen. Dazu noch mit einem besonderen Verfahren und jetzt wird vor Ort verglichen, wie sich die verschiedenen Straßenbeläge im direkten Vergleich verhalten. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung mit Details:
"Wie Kern erläuterte hat man einen Abschnitt auf herkömmliche Art und Weise erneuert. Auf einen weiteren Teil der Strecke hat man eine glasfaserverstärkte Oberflächenbehandlung mit doppelter Splittabstreuung aufgebracht. Die Herstellung erfolgt in dem mittels eines Spritzzuges eine Lage Bitumenemulsion auf die Fahrbahn aufgespritzt wird, dann wird die Glasfaser auf dem Bindemittel aufgestreut und anschließend werden die Fasern mit Bitumenemulsion überspritzt. Auf diesem Bitumenfilm wird Split mit unterschiedlicher Körnung aufgebracht und entsprechend angewalzt.
Auf der Strecke zwischen Bornich und Weisel soll in den kommenden zwei Jahren im direkten Vergleich geprüft werden inwiefern sich die verschiedenen Ausbesserungsarten in der Praxis bewähren."

Montag, 2. August 2010

Endlich grünes Licht! Danke UNESCO

Eigentlich müsste man ja jammern, dass alles viel zu lange dauert und dass es alles irgendwie nicht schnell genug geht! Doch Moment: Ich denke für so eine gute Nachricht ist so ein Intro viel zu negativ! Also nochmal auf Anfang:

Hurra! Die UNESCO gibt auf ihrer Tagung in Brasilia grünes Licht für die geplante Mittelrheinbrücke! Ich hab mich wirklich riesig gefreut, als ich kurz nach einer Besprechung in Sachen DSL-Versorgung eine so gute Nachricht bekommen habe. Da war es natürlich klar, dass wir so schnell wie möglich die vielen Brückenbefürworter aus der Region über die Entscheidung der UNESCO und die nun folgenden Schritte informieren. Wie sollte das besser gehen, als bei einem Termin vor Ort am künftigen Standort? Fast 100 Menschen sind unserem Aufruf nach Wellmich zur Panzerrampe gefolgt. Dort haben Roger Lewentz und Günter Kern über die Entscheidung der UNESCO und die weiteren Schritte informiert.

Dazu gibt´s einen Bericht auf www.spd-loreley.de und weitere Fotos auf meinem Flickr-Fotostream.

Samstag, 24. Juli 2010

Wie Urlaub, nur zu Hause!

Sommerzeit, Urlaubszeit!
Vor ein paar Tagen dachte ich auf einmal "huch, schon Ende Juli", 2010 ist also fast geschafft und selbst der Weihnachtsevergreen "Last Christmas" ist mir in den letzten 14 Tagen schon zweimal über den Weg gelaufen. Für alle, die noch nicht völlig panisch vom Computer geflüchtet sind, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, will ich kurz ein paar Eindrücke aus der letzten Woche schildern:

Ich bin zwar gerade erst aus dem Urlaub zurück und ich kann ganz klar sagen: Strand ist besser als Büro! Aber die erste Woche nach meinem richtigen Urlaub kommt mir fast wie Urlaub vor. Ich war nämlich in den letzten Tagen bei der Eröffnung des Gutenfelssteigs in Kaub, war auf einer Mondschein Burgführung mit Weinprobe auf der Burg Maus und ich war zu Gast bei der "Spätles" in Kaub. Da merkt man erst einmal wieder, wie vielvältig und vor allem kulturell aktiv unsere Region ist. Ich will jetzt nicht eine Fernreise und das was man dabei von der Welt sehen kann missen, aber es macht einfach Spaß in einer Region zu leben, in der andere Urlaub machen. Und mit der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz wird das noch einmal gesteigert.

Leben und arbeiten im UNESCO Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Das klingt doch nach einem guten Motto für unsere Region, den Tourismus, Gewerbe, Handwerk und Handel!

Freitag, 4. Juni 2010

Papier oder Pixel?

In meinem letzten Blogeintrag hatte ich ja etwas über den Jazzfrühschoppen in Bornich geschrieben. Als ich dann am letzten Sonntag Morgen dort saß, hätte ich nicht erwartet, dass ich plötzlich ein so interessantes Gespräch führen würde. An meinem Tisch saßen die ehemalige Bundestagsabgeordnete Ursula Mogg, der Landtagsabgeordnete David Langner, Bürgermeister Dieter Clasen und der Erste Beigeordnete Hans-Josef Kring. Nach einer Weile kamen wir auf ein Thema zu sprechen, dem ich "Das Buch der Zukunft" als Überschrift geben würde.
Uns allen ist klar, dass es in den kommenden Jahren in diesem Bereich maßgebliche Veränderungen geben wird und wir waren uns auch einig, dass das iPad ein Anfang in dieser Hinsicht darstellen würde. Ich persönlich muss sagen, dass ich ein großes Faible für neue Techniken haben und in einem meiner ersten Blogeinträge hatte ich auch geschrieben, dass ich mich freue, was in Zukunft alles möglich sein wird und dass ich gerne die Chancen und Möglichkeiten, die in dieser Entwicklung liegen ergreifen möchte.
Das Gespräch in Bornich und einige andere Gespräch in den letzten Monaten haben mir aber auch gezeigt, dass nicht alle so begeistert sind und so erfreut auf das Blicken, was da noch kommen mag. An meinem Tisch in Bornich haben einige ihre Vorliebe zum klassischen Buch geäußert und die Vorzüge gepriesen. Ich hingegen kann mir ohne weiteres Vorstellen Bücher oder auch Sitzungsunterlagen der VG auf einem iPad zu lesen.
Genau das zeigt mir, was wir in den nächsten Jahren unbedingt beachten müssen: Auch wenn wir viel mit neuen Techniken machen, Stichwort eGovernment, so müssen wir auch immer darauf achten, dass Menschen die nicht so technikbegeistert sind wie ich, ihr Leben so leben können, wie sie es wollen.
Daher sollten wir alle darauf achten, dass es in den nächsten Jahren nicht heißt "Papier oder Pixel", sondern "Papier und Pixel"!