Donnerstag, 24. Dezember 2009
Samstag, 19. Dezember 2009
Die liebe EU!
Anfang der Woche wurde ich durch einen Tweet auf einen kleinen, aber lachhaften Artikel bei SpiegelONLINE aufmerksam gemacht: @felixschmitt schrieb: "Falls die #EU mich weiterhin so gut beschützen will, trete ich aus dem Verein noch aus. http://is.gd/5mJay". Der Link führt Euch übrigens zum Originalartikel.
Als ich den Artikel gelesen hatte, da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Wenn ich nämlich die Worte Lärm und Dezibel in Verbindung mit der EU höre, dann denke ich bei unserer Verbandsgemeinde erst mal an den Bahnlärm im Rheintal. Doch die Mädels und Jungs in Brüssel sind ja immer für eine Überraschung gut. Es dürfte bald nichts mehr geben, was nicht reglementiert, katalogisiert und standardisiert ist.
Doch hier, geht die EU eindeutig zu weit und setzt definitiv die falschen Schwerpunkte! In Mainz kämpft man gegen Fluglärm vom Frankfurter Flughafen und bei uns im Rheintal wird sich vehement über den Bahnlärm beschwert. Und was macht die EU? Richtig, NICHTS!!! Es wäre höchste Zeit, dass die EU europaweite Regelungen für Schienenfahrzeuge erlassen würde oder auch im Bereich Luftfahrt sich entsprechend positioniert. Den Artikel habe ich auch zum Anlass genommen unserem dem Europaabgeordneten Norbert Neuser einen Brief in Sachen Bahnlärm zu schreiben. Vielleicht kann ja das europäische Parlament mit seiner neu gewonnenen Macht ein bisschen helfen.
Es würde mich sehr wundern, wenn eine Lautstärkenregulierung von MP3-Playern die gesundheitlichen Folgen von Lärm ganz alleine in den Griff bekommen würde!
Als ich den Artikel gelesen hatte, da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Wenn ich nämlich die Worte Lärm und Dezibel in Verbindung mit der EU höre, dann denke ich bei unserer Verbandsgemeinde erst mal an den Bahnlärm im Rheintal. Doch die Mädels und Jungs in Brüssel sind ja immer für eine Überraschung gut. Es dürfte bald nichts mehr geben, was nicht reglementiert, katalogisiert und standardisiert ist.
Doch hier, geht die EU eindeutig zu weit und setzt definitiv die falschen Schwerpunkte! In Mainz kämpft man gegen Fluglärm vom Frankfurter Flughafen und bei uns im Rheintal wird sich vehement über den Bahnlärm beschwert. Und was macht die EU? Richtig, NICHTS!!! Es wäre höchste Zeit, dass die EU europaweite Regelungen für Schienenfahrzeuge erlassen würde oder auch im Bereich Luftfahrt sich entsprechend positioniert. Den Artikel habe ich auch zum Anlass genommen unserem dem Europaabgeordneten Norbert Neuser einen Brief in Sachen Bahnlärm zu schreiben. Vielleicht kann ja das europäische Parlament mit seiner neu gewonnenen Macht ein bisschen helfen.
Es würde mich sehr wundern, wenn eine Lautstärkenregulierung von MP3-Playern die gesundheitlichen Folgen von Lärm ganz alleine in den Griff bekommen würde!
Sonntag, 13. Dezember 2009
Google und die UNESCO arbeiten zusammen
Die UNESCO und das Internetunternehmen Google kooperieren. Zunächst denkt man, dass die moderne Datenkrake aus den USA und die bedenkentragenden Weltbewahrer so viel gemeinsam haben, wie Tag und Nacht. Doch diese Kooperation verbindet moderne Technik mit interessanten Einblicken in einige der faszinierensten Orten dieser Welt. Die Dienste "Google Earth" und "Google Street View" bieten vom heimischen PC aus Einblicke in einige der zahlreichen Welterben. Von zu Hause aus kann man sich Paris oder Prag auf einem virtuellen Rundgang ansehen. Außerdem sind alle Welterben ganz schnell und einfach über "Google Earth" zu finden. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass es alleine in Europa so viele Welterbestätten gibt.
Grundsätzlich denke ich, dass ist wirklich eine tolle Idee und damit kann man die Welterben noch mehr Menschen als bisher zugänglich machen. Es ist auch zu hoffen, dass solche Angebote Lust machen, sich die Welterben mit den eigenen Augen und nicht nur durch die Google-Kameras anzusehen. Es fehlen allerdings noch Verlinkungen zu den lokalen Einrichtungen und Tourismusverbänden. Nur dann kann man mit solchen Angeboten auch Leute zu den Welterben locken.
Was mir persönlich aber am meisten fehlt ist die Tatsache, dass unser UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal fehlt. Google könnte doch eine seiner Kameras (natürlich unter Berücksichtigung sämtlicher Datenschutzrichtlinien!!!) auf einem Schiff durchs Rheintal fahren lassen. Ich glaube die Strecke Koblenz bis Bingen/Rüdesheim würde alles andere in den Schatten stellen!
Wer sich das bisherige Angebot mal ansehen möchte, findet hier mehr: http://www.google.com/intl/en/landing/unesco/
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Mittwoch, 9. Dezember 2009
Was hat Kopenhagen mit uns zu tun?
Man könnte meinen die ganze Umwelt-Treibhaus-Erderwärmungssache wäre ein kluger Marketing-Gag (ist es leider oft auch) und es kommt gar nicht so schlimm, wie manch einer behauptet. Ok, Al Gores Klimafilm "Eine unbequeme Wahrheit" gibt einige Hinweise, was gerade auf dem Planeten passiert und alle Welt redet über den Klimawandel, doch so wirklich wahrgenommen hat den hier bei uns in der Region doch noch niemand, richtig? Falsch!
Wenn ich mitte Dezember vor die Tür gehe und denke es sei erst Oktober. Wenn ich überlege, dass ich als kleines Kind in Nochern jedes Jahr Schlitten fahren konnte und heute noch nicht mal mehr Schnee in Sicht ist. Wenn mir unser Revierförster erzählt, dass er im Wald erste Veränderungen ausmachen kann. Und wenn ich spätestens in den Alpen sehen kann, wie die Gletscher verschwinden, dann sollte ich doch mal drüber nachdenken, ob der Klimawandel nicht schon ungebremst läuft!
Wir sollten aber auch darüber nachdenken, ob wir nicht vor Ort etwas dazu beitragen können, damit die Welt ein bisschen klimafreundlicher wird. Ich denke da an Solaranlagen auf öffentlichen und privaten Dächern, ich denke an die Windräder, die in unserem Kreis entstehen, ich denke an Hackschnitzelheizungen in öffentlichen Gebäuden und ich denke an die aufwändigen Sanierungsmaßnahmen an öffentlichen Gebäuden, mit denen das Klima geschützt wird. Das gute an den ganzen Maßnahmen ist nicht nur der Klimaschutz, sondern diese Maßnahmen sparen Kosten und bringen Geld ein.
Bislang haben wir von irgendwo her teures Heizöl gekauft, um im Winter warm sitzen zu können. Jetzt können wir uns selbst helfen und beispielsweise Hackschnitzel verfeuern, die in den Wäldern der Region anfallen. Damit fließt das Geld nicht aus der Region in die Taschen irgendwelcher Ölkonzerne, sondern direkt zurück in die privaten und kommunalen Haushalte.
Es wäre zu überlegen, ob es nicht an der Zeit ist, einen Teil unserer Städte und Dörfer völlig autark zu versorgen. Ich denke, gezielte Energiesparmaßnahmen und ein Mix aus alternativen Energien kann das Wirklichkeit werden lassen.
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Sonntag, 6. Dezember 2009
Das Foto!
Was fällt einem in diesem Blog als erstes ins Auge? Richtig, das Foto!
Zunächst einmal: Nein, man sieht drauf nicht die Loreley! Auch wenn das hier Loreley-Blog heißt, muss nicht immer die Loreley zu sehen sein. Meine Verbandsgemeinde bietet viele schöne Einblicke und das hier ist einer davon, auch wenn mir da etwas fehlt!
Zu sehen ist hier der Blick von den Nocherner Weinbergen in Richtung Norden. Links die "ebsch Seid", in der Mitte der Rhein (über den ich gerne rüber will) und rechts Wellmich mit der Burg Maus. Das Foto habe ich nicht selbst gemacht, daher vielen Dank an meinen Nachbarn, der mir das Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
Bei aller Schönheit und toller Aussicht fehlt mir auf diesem Foto noch etwas: eine Brücke! Genau, dort unten würde sich wunderschön eine welterbeverträgliche Brücke einfügen lassen. Dann hätte man von dem Standort aus noch viel mehr zu sehen.
Zunächst einmal: Nein, man sieht drauf nicht die Loreley! Auch wenn das hier Loreley-Blog heißt, muss nicht immer die Loreley zu sehen sein. Meine Verbandsgemeinde bietet viele schöne Einblicke und das hier ist einer davon, auch wenn mir da etwas fehlt!
Zu sehen ist hier der Blick von den Nocherner Weinbergen in Richtung Norden. Links die "ebsch Seid", in der Mitte der Rhein (über den ich gerne rüber will) und rechts Wellmich mit der Burg Maus. Das Foto habe ich nicht selbst gemacht, daher vielen Dank an meinen Nachbarn, der mir das Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
Bei aller Schönheit und toller Aussicht fehlt mir auf diesem Foto noch etwas: eine Brücke! Genau, dort unten würde sich wunderschön eine welterbeverträgliche Brücke einfügen lassen. Dann hätte man von dem Standort aus noch viel mehr zu sehen.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Kaub hat jetzt eine Jugendherberge
Mit dabei war eine ganze Reihe politische Prominenz. Angefangen von Ministerpräsident Kurt Beck, über Innenminister Karl Peter Bruch, Staatssekretär Roger Lewentz, Landrat Günter Kern, Bürgermeister Dieter Clasen, bis hin zu Stadtbürgermeister Karl-Heinz Lachmann. Jetzt könnte man meinen das wäre nur wieder so ein politisches Prestigeprojekt, bei dem sich die hohen Herren mit einem Lächeln in der Zeitung wiederfinden wollen. Weit gefehlt!
In Kaub ist ein wahres Schmuckstück entstanden und die über 200 Gäste der Eröffnungsfeierlichkeiten waren sichtlich beeindruckt, was man aus dem "Alten Amtshaus" in Kaub gemacht hat. Am Rande einer SPD-Mittelrheinkonferenz hatte ich einmal die Möglichkeit während der Bauarbeiten in das Haus schauen zu dürfen. Naja, damals konnte ich mir noch nicht so wirklich vorstellen, wie das alles einmal aussehen soll. Löcher in den Decken, Löcher in den Wänden, altes Gemäuer, alte Balken und alles lag irgendwie kreuz und quer. Wenn ich den Bau jetzt so anschaue kann ich nur noch WOW sagen.
Genauso sag ich WOW zu den erwarteten Übernachtungszahlen. Schon jetzt sind 15.000 Buchungen eingegangen und es werden über 25.000 Übernachtungen pro Jahr in der Jugendherge erwartet. Wenn all diese Gäste in der örtlichen Gastronomie etwas essen und trinken oder eine Flasche Wein mit nach Hause nehmen, dann kann nicht nur Kaub davon kräftig profitieren, sondern die gesamte Verbandsgemeinde Loreley.
An dieser Stelle kann ich es mir nicht verkneifen einen kleinen Seitenhieb auf die Neider und Kritiker abzugeben. Man darf nicht immer nur das sehen, was nicht geht oder was Probleme bereiten kann. Eine gewisse Portion Optimismus und Wagemut gehören zu jedem erfolgreichen Projekt. Daher konnte ich so manche Äußerung und auch Leserbrief zur Jugendherberge in Kaub nicht wirklich nachvollziehen.
Und da fällt mir noch ein schönes Zitat ein: "Wenn der Wind der Veränderung weht, dann bauen einige Mauern und andere Windmühlen." Wer dann mehr von diesem Wind profitiert, brauche ich wohl an dieser Stelle nicht weiter auszuführen.
Es war wirklich ein tolles Gefühl zu sehen, was in Kaub passiert ist und auch mit der Neugestaltung des Rheinvorgeländes fortgesetzt wird. Da hat sich eine Stadt auf den Weg in die Zukunft gemacht.
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