Die UNESCO und das Internetunternehmen Google kooperieren. Zunächst denkt man, dass die moderne Datenkrake aus den USA und die bedenkentragenden Weltbewahrer so viel gemeinsam haben, wie Tag und Nacht. Doch diese Kooperation verbindet moderne Technik mit interessanten Einblicken in einige der faszinierensten Orten dieser Welt. Die Dienste "Google Earth" und "Google Street View" bieten vom heimischen PC aus Einblicke in einige der zahlreichen Welterben. Von zu Hause aus kann man sich Paris oder Prag auf einem virtuellen Rundgang ansehen. Außerdem sind alle Welterben ganz schnell und einfach über "Google Earth" zu finden. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass es alleine in Europa so viele Welterbestätten gibt.
Grundsätzlich denke ich, dass ist wirklich eine tolle Idee und damit kann man die Welterben noch mehr Menschen als bisher zugänglich machen. Es ist auch zu hoffen, dass solche Angebote Lust machen, sich die Welterben mit den eigenen Augen und nicht nur durch die Google-Kameras anzusehen. Es fehlen allerdings noch Verlinkungen zu den lokalen Einrichtungen und Tourismusverbänden. Nur dann kann man mit solchen Angeboten auch Leute zu den Welterben locken.
Was mir persönlich aber am meisten fehlt ist die Tatsache, dass unser UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal fehlt. Google könnte doch eine seiner Kameras (natürlich unter Berücksichtigung sämtlicher Datenschutzrichtlinien!!!) auf einem Schiff durchs Rheintal fahren lassen. Ich glaube die Strecke Koblenz bis Bingen/Rüdesheim würde alles andere in den Schatten stellen!
Wer sich das bisherige Angebot mal ansehen möchte, findet hier mehr: http://www.google.com/intl/en/landing/unesco/
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