Seit ich mich an Einwohnerversammlungen in Nochern erinnern kann war das Thema Wasser der absolute Höhepunkt jeder Versammlung und es wurde auch schon mal sehr heftig gestritten. Doch nach vielen Diskussionen und vielen Beschwerden der Nocherner an die Werksleitung zeichnet sich nun endlich eine Lösung des Problems ab. Nochern leidet seit einigen Jahren massiv unter Kalk im Wasser. Eigentlich nichts schlimmes, ist Calcium doch gesund für den Körper. Problematisch wirds nur dann, wenn der Kalk massiv ausfällt und so Leitungen und Geräte in den Haushalten zusetzt und zerstört. Da war man natürlich zu Recht sauer auf die Werke! Jetzt soll aber eine Lösung kommen, mit der die Härteproblematik angeschwächt werden soll.
Hier eine Pressemeldung zu dem Thema:
Landesunterstützung für Wasserversorgung in VG Loreley
In einem Gespräch informierte der Landtagsabgeordnete David Langner Vertreter der SPD- Loreley um Verbandsgemeinderatsmitglied Carsten Göller und Werksausschussmitglied Günter Strack über eine Landesunterstützung für wasserwirtschaftliche Maßnahmen in der Verbandsgemeinde Loreley. Zur langfristigen Sicherstellung der Wasserversorgung in der VG Loreley ist es erforderlich überörtliche Verbundsysteme in der Mittel- und Südgruppe zu schaffen.Für den Bau von Verbindungsleitungen erhält die Verbandsgemeinde Loreley 448.000 Euro Darlehen aus dem Zinszuschussprogramm des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz. Das Zinszuschussprogramm ermöglicht der Verbandsgemeinde ein zinsloses Darlehen, indem die für den Kredit anfallenden Zinsen vom Land getragen werden. Mit dem Geld werden Maßnahmen in Nochern, Weyer und Dörscheid unterstützt. In Weyer und Nochern soll mit Hilfe einer Verbindungsleitung die Versorgungssicherheit und die Wasserqualität verbessert werden. „Außerdem soll diese Maßnahmen beim Wasserhärtenproblem in Nochern Abhilfe schaffen. Ein Punkt, der schon für viel Unmut in Nochern gesorgt hat“, so Göller im Gespräch. Künftig wird die Wasserhärte bei ca. 12° dH angesiedelt sein, momentan liegt diese bei ca. 20 ° dH. Mit den Arbeiten wird in Kürze begonnen. Die Umstellung der Versorgung soll dann im Frühjahr 2011 erfolgen. Dörscheid wird bislang über einen Tiefbrunnen versorgt. Mit dem Bau einer Verbindungsleitung Dörscheid- Weisel- Bornich soll auch hier die Versorgung, auch bei Ausfall einzelner Anlagen, sichergestellt werden. Die Ausschreibung für das Vorhaben läuft und somit sind die Vorbereitungen der Baumaßnahmen auf den Weg gebracht.
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